Die Suche nach dem geeigneten Material

Umwelt- und Klimaschutz gehören zu den wichtigsten Themen unserer Zeit. Die Zukunft ist grün und Experten sind sich einig: Nur eine funktionierende Kreislaufwirtschaft kann unsere Umweltprobleme lösen. Das von Renner Print Media entwickelte Upcycling-Verfahren „Circular Print®“ erfüllt genau diese Anforderung. 


Ein Gespräch mit Kurt Hauser und Daniel Linzmayr, den Geschäftsführern von Renner Print Media. 

Warum ist das Thema Nachhaltigkeit plötzlich so wichtig?

Kurt Hauser: 
Die Menschheit steht vor großen ökologischen Herausforderungen. Niemand will sich am Klimawandel, am Insektensterben, an der Meeresverschmutzung oder an der Vergeudung wertvoller Ressourcen mitschuldig machen. Wir müssen ­unsere ­Umwelt und die natürlichen Ressourcen schonen. Besonders Plastikprodukte und die damit verbundenen Müllprobleme sind in den letzten Jahren ein großes Thema ­geworden. Das betrifft somit auch Pflanzenetiketten, die von ­Renner Print Media gefertigt werden. Die Endkunden fordern nachhaltige Produkte. Wir müssen auf diese Bedürfnisse reagieren. 

Kann ein Produzent von Pflanzenetiketten an den Umweltproblemen etwas ändern?

Kurt Hauser: 
Unser Handlungsradius ist natürlich begrenzt und wir sind genauso wirtschaftlichen Zwängen unterworfen. Vielleicht ein paar Zahlen: 87 % des Erdöls werden für Energie, Heizung und Transport gebraucht. Der Anteil für alle Verpackungen aus Kunststoff liegt nur bei 1,5%. Somit liegt der Anteil für Pflanzenetiketten im Promillebereich. Trotzdem können auch wir einen Beitrag leisten. Wichtig ist nur, dass wir unsere Aufmerksamkeit nicht für Scheinmaßnahmen vergeuden, die nur unser Gewissen beruhigen. Leider ist genau das in Bezug auf Plastikprodukte zu beobachten. Unternehmen sehen sich gezwungen, irgendwie auf die regelrechte Plastikphobie der Menschen zu reagieren. Und hier werden oft zu schnell falsche Lösungen präsentiert. Greenwashing macht große Karriere. 


Daniel Linzmayr: 
Genau so ist es. Falsch wäre z. B., wenn man Kunststoff durch ein anderes Material ersetzt, das ökologisch gar nicht besser ist. Ein Beispiel: Bei Obst- und Gemüsetüten ist Plastik besser als Papier. Die Papierversion hat im Vergleich zur extrem dünnen Plastiktüte einen um ­­50  % größeren CO2-Fußabdruck. Auch Greenpeace vertritt die Meinung, dass der Ersatz von Plastik durch Papier keinen Sinn macht. Das wissen leider viel zu wenige. 

Und was ist zum Müllproblem bei Plastik­produkten zu sagen?

Daniel Linzmayr: 
Plastik braucht viel länger, um zu verrotten, als Papier. Es ist ja auch viel robuster. Doch egal, ob bedrucktes Plastik oder Papier, beides gehört richtig entsorgt. Generell müssen wir unsere Entsorgungssysteme und Recyclingquoten verbessern. Kunststoffe lassen sich nach ihrem Gebrauch sehr gut wiederverwerten. Man sollte Abfälle nicht einfach in ärmere Länder exportieren, ohne dass bekannt ist, was dort damit geschieht. 

Macht Kunststoffrecycling wirklich Sinn?

Daniel Linzmayr: 
Auf jeden Fall. Durch das Recycling wird die Energie des Erdöls mehrmals genutzt. So spart man bis zu 80 % an Energie. Außer­dem wird Neuware vermieden. Das schont unsere natürlichen Ressourcen. Und es werden enorme Mengen an CO2 eingespart. Das ist für unser Klima gut. Am wenigsten Sinn macht die Müllverbrennung. Sie ist im Vergleich zur Wiederverwendung  ineffizient. Es ist also oberstes Ziel, keine neuen Rohstoffe zu verschwenden und keinen neuen Müll zu produzieren. 


Wie kann man die Recyclingquoten verbessern?

Daniel Linzmayr: 
Neben einem funktionierenden Entsorgungssystem brauchen wir in erster Linie Produkte, die sich gut recyceln lassen. Das Stichwort lautet „Design for Recycling“. Das heißt, es muss bei der Produktentwicklung die spätere Entsorgung und das Recycling mitbedacht werden. Bei Pflanzenetiketten müssen z. B. die Lack- und Farbmengen so gut als möglich reduziert werden. Um das zu erreichen, haben wir in verbesserte Lackauftragswalzen und in eine moderne Color-Management-Technologie investiert. Hier haben wir unsere Hausaufgaben gemacht. Außerdem empfehlen wir z. B. bei Stecketiketten die Rückseite nur einfarbig schwarz zu gestalten. Auch das hilft. 

Aus welchem Material besteht ein recyclingfähiges Pflanzenetikett?

Kurt Hauser:
Für die Druckproduktion von absolut wetterfesten Etiketten sollte ein sortenreines Kunststoffmaterial verwendet werden. Keine Verbundstoffe, die sich später nicht recyceln lassen und auch keine Materialien, für die es gar kein Entsorgungskonzept gibt. Die Frage lautet also, welche Kunststoffart die Nachhaltigkeitsfaktoren am besten erfüllt? Das ist Polypropylen (PP). 


Was genau macht Etiketten aus PP nachhaltig?

Kurt Hauser:
PP hat einen der niedrigsten CO2-Fußabdrücke. Es verhält sich im Gegensatz zu PVC oder PS umweltneutral, weil es keine Schadstoffe an die Umwelt abgibt. Deshalb wird PP auch für Lebensmittelverpackungen eingesetzt. Und natürlich ist es zu 100 % recycelbar. Außerdem lassen sich die Eigenschaften von PP hervorragend modifizieren. So gibt es für Stecketiketten eine PP-Folie mit hoher Steifigkeit, und für Tragebügel steht ein PP mit hoher Elastizität zur Verfügung. Mit PS z. B. schafft man solche Modifikationen nicht. Aus diesem Grund produzieren wir ausschließlich auf PP. Durch ­diese sortenreine Produktion ergeben sich die nächsten wichtigen Nachhaltigkeitsfaktoren. Hier kommt die Kreislaufwirtschaft ins Spiel.


Bevor wir zum Thema Kreislaufwirtschaft kommen, was ist zum sogenannten Steinpapier zu sagen?

Daniel Linzmayr:
Dabei handelt es sich in Wirklichkeit nicht um Papier. Es ist ein Kunststoff mit hohen Anteilen von Kalksteinmehl. Ein preisgünstiger Füllstoff. Es sollte also Steinplastik heißen. Bei hoher Sonneneinstrahlung löst sich das Material auf und Mikroplastik gelangt in die Umwelt. Bedrucktes Steinpapier kann weder im Papierrecycling noch im Kunststoffrecycling gebraucht werden. Es gehört also in den Restmüll. Das steht im Wiederspruch zur Kreislaufwirtschaft. Es ist ein Einwegmaterial. Noch dazu ist „Steinplastik“ durch das Steinmehl extrem schwer. Das erhöht den Energieaufwand für den Transport und da es im Wasser absinkt, ist es in den meisten Recyclinganlagen nicht recycelbar und eben das gilt es zu vermeiden.


Was ist von Biokunststoffen zu halten?

Daniel Linzmayr:
Hier herrscht große Verwirrung, weil es für den Begriff „Biokunststoff“ keine einheitliche Definition gibt. Ich möchte zwei ­Punkte ansprechen. Erstens entsteht der Eindruck, dass der Biokunststoff „natürlicher“ ist, weil er aus Pflanzenmaterial stammt. Fakt ist, dass der größte Teil der biobasierten Kunststoff-Produkte derzeit teilweise noch aus fossilem Kunststoff besteht. Das ist eine Konsumententäuschung. Der pflanzliche Anteil stammt aus landwirtschaftlichen Nutzpflanzen. Hier sagt Greenpeace zu Recht, dass diese mit Nahrungspflanzen konkurrieren und dadurch die Ernährungssicherheit gefährden. Wussten Sie, dass die Produktion landwirtschaftlicher Rohstoffe jetzt schon weltweit die Hauptursache für Entwaldung und Zerstörung von Lebensraum ist?

Zweitens glauben viele Verbraucher, dass Biokunststoffe sich auf natürliche Weise zersetzen. Das trifft höchstens auf extrem dünne Folien zu. Die meisten Biokunststoffe können jedoch nur unter industriellen Bedingungen zersetzt werden. Und solche Industrieanlangen stehen kaum zur Verfügung. Außerdem kenne ich überhaupt kein Sammelsystem bzw. keine Mülltrennung für Biokunststoffe. Diese Produkte landen irgendwo im Müll. Im gelben Sack sind sie eine massive Behinderung für das herkömmliche Recycling. Und so werden vorher aufwendig hergestellte und sehr teure Werkstoffe nicht wiederverwendet. Es gibt kein Recycling. Pflanzenetiketten haben teilweise eine sehr lange Nutzungszeit. Die Konsumenten wollen Etiketten dauerhaft an den Pflanzen belassen. Oft zerfallen Biokunststoffe nach einiger Zeit dann doch in kleine Stücke, und genau dieses Mikroplastik will eigentlich keiner. Kurz gesagt, Biokunststoffe sind noch lange nicht zu Ende gedacht.

Warum verwendet man nicht einfach ­Papier für Pflanzenetiketten?

Kurt Hauser: 
Wir wissen natürlich, dass Papier ein gutes Öko-Image hat. Deshalb haben wir auch ein FSC®-zertifiziertes, nassfestes Papier ohne Kunststoffbeschichtung mitentwickelt. Wir nennen es „Paperlabel“. Es eignet sich für Stab- oder Hängeetiketten. Unser „Paperlabel“ steht ab 2020 auch als Graspapier zur Verfügung. Besonders in Verbindung mit einem Bambusstab hat dieses Designpapier eine natürliche Wirkung. Unsere Grafikerinnen sind sehr begeistert. Bei Stecketiketten, Tragebügeln, Topfmanschetten, Etiketten für Gehölze u.s.w ist aber eine viel höhere Wasserbeständigkeit und Reißfestigkeit gefragt. Hier ist Kunststoff alternativlos. Papier besteht aus pflanzlichen Fasern und ist damit niemals komplett wasserfest. Ein direkter und permanenter Substratkontakt ist unmöglich. Sehr feuchtigkeitsbeständige „Papiere“ sind meistens mit Kunststoff beschichtet oder enthalten in irgendeiner Form Kunststoff. Das ist Sondermüll. Auch beim Thema Papier müssen wir also ehrlich mit uns sein. Die Papierproduktion verursacht erhebliche Umweltschäden und beschleunigt den Klimawandel. Natürliche Waldgebiete ­sollten für die Papierherstellung nicht noch weiter schrumpfen. Die Wiederaufforstung von gerodeten Waldflächen wird für eine CO2- Reduzierung in Zukunft von größter Bedeutung sein. (Mehr Informationen zum Material Paperlabel sind hier zu finden finden.) 

Kann man auf Pflanzenetiketten in Zukunft verzichten?

Kurt Hauser:
Das glaube und hoffe ich natürlich nicht. Etikettierung trägt wesentlich zur Kaufentscheidung bei. Neben einem Kaufanreiz werden durch die Etikettierung ­Produkt- und Preis­informationen vermittelt. Die Etiketten werden von Pflanzenliebhabern größtenteils aufgehoben oder an der Pflanze belassen. Denkt man nur an die Pflanzenpasspflicht, ist eher davon auszugehen, dass der Etikettierungsbedarf steigt. Die ­Stoßrichtung ist eindeutig. Es gilt, eine funktionierende Kreislaufwirtschaft auf die Füße zu stellen. Experten sind sich einig, dass nur die Kreislaufwirtschaft unsere Umweltprobleme lösen kann.


Es ist nun schon einige Male der Begriff Kreislaufwirtschaft gefallen. Was ist darunter zu verstehen?

Kurt Hauser: 
Ein Produkt wird so gestaltet, dass es von der Herstellung, Verwendung und Entsorgung bis hin zur Wiederverwertung im Materialkreislauf geführt werden kann. Aus dem Abfall wird also ein Produkt der gleichen Qualitätsstufe erzeugt. Also kein Downcycling. So gibt man dem wertvollen Kunststoff mehrere Leben. Der recycelte Abfall ersetzt Neuware und spart dabei enorme Mengen an Energie und CO2. Deshalb ist die Kreislaufwirtschaft die höchste Form des Recyclings. Es wird nicht einfach irgendwelche 0815-Recyclingware zugekauft, sondern es wird für einen nachvollziehbaren Materialkreislauf gesorgt. Das ist mit bedruckten Abfällen eine wirklich große technische Herausforderung. 

Welche Herausforderung bringt die Kreislaufwirtschaft mit bedruckten Abfällen mit sich?

Daniel Linzmayr:
Wir haben in der Etikettenproduktion ca. 30 % Stanzabfälle. Da wir ausschließlich auf PP produzieren, sind diese Abfälle sortenrein. Das ist die Basis für ein hochwertiges Recycling. Das Problem sind die Farben und Lacke. Das sind Störstoffe, die bei der erneuten Materialherstellung in stark ausgasende Bestandteile zerfallen und auch sicherheitstechnische Probleme verursachen. In der Druckproduktion wird eine homogene und sehr hochwertige Folie benötigt. Diese leichtflüchtigen Abbauprodukte führen zu Bläschenbildung und zu Oberflächendefekten im Material. Das macht die erneute Bedruckung unmöglich.

Hat Renner Print Media diese Probleme mit den Farben und Lacken in den Griff bekommen?

Daniel Linzmayr: 
Das haben wir. In interdiszi­plinärer Forschungsarbeit mit universitären Einrichtungen und Recyclingspezialisten konnte ein Upcycling-Verfahren entwickelt werden. ­­­­­In diesem Verfahren werden die Störstoffe ­chemisch inertisiert, das heißt dauerhaft gebunden. Das Qualitätsniveau kann auch über viele Zyklen hinweg aufrecht erhalten werden. Unser Regranulat ist voll REACH-kompatibel und erfüllt die VOC-Richtlinien. Dadurch können künftig alle bedruckten Kunststoffe, nicht nur unsere, voll rezykliert und einer Kreislaufanwendung zugeführt werden. Unser neues Material heißt deshalb Circular PP. 

Wie unterscheidet sich Circular PP von ­anderen Recyclingmaterialien?

Kurt Hauser: 
Ähnlich wie bei Recyclingpapier ist der Grauton von unserem Circular PP ein Zeichen für echte Nachhaltigkeit. Das Grau entsteht durch die eingebundenen Farben. Hinter reinweißem Material kann keine Kreislaufführung von Druckprodukten stehen. Wir sind der Meinung, dass die Nachhaltigkeit für unsere Kunden transparent sein muss. Deshalb haben wir die Circular-Print®-Zertifizierung angestrebt. Mehr Informationen dazu findet man unter www.circular-print.eu. Kurz gesagt, wird durch diese unabhängige Zertifizierung eine dokumentierte Kreislaufführung garantiert. Das ­Circular-Print®-Gütezeichen kann auf den entsprechenden Etiketten mit aufgedruckt werden. Hier sind wir Vorreiter in der Branche. 

Lässt sich die Nachhaltigkeit vom Circular PP auch messen?

Daniel Linzmayr:
Im Vergleich zur Neuware spart Circular PP im besten Fall ca. 2.200 kg CO2 pro Tonne. Das sind bei 10.000 durchschnittlichen Etiketten bereits 120 kg CO2. Würde man in Zukunft für alle Etiketten in Österreich und Deutschland Circular PP verwenden, könnte man 15 Millionen kg CO2 pro Jahr einsparen. Das ist ein Volumen von ca. 100 Millionen mittleren Abfallsäcken. 16.000 Bäume bräuchten 80 Jahre, um diese CO2-Menge abzubauen. Außerdem wird Energie und Neuware eingespart. Dies ­erfüllt jetzt schon die EU-Richtlinien von 2030 für die Kreislaufwirtschaft. Wie gesagt, wenn wir konsequent den Weg der Kreislaufwirtschaft gehen, werden wir unserer Verantwortung für diese Welt und unsere Nachkommen gerecht. Davon bin ich überzeugt. 

Ist Circular PP also aus Post-­Consumer-Material?

Kurt Hauser: 
Das ist in Wirklichkeit eine Definitionssache. Die bedruckten Abfälle können durchaus als Post-Consumer-Material gewertet werden. Sie sind schließlich stark verunreinigt. Für die Herstellung von bedruckbaren Folien wird eine sehr hohe Regranulatqualität benötigt. Man kann nicht einfach irgendein Post-Consumer-Regranulat, das außerdem kaum zur Verfügung steht, verarbeiten. Hier gibt es klare technische Grenzen. Für Pflanzentöpfe benötigt man zum Beispiel viel geringere Qualitäten. Die oft gehörte Forderung nach Post-Consumer-Material muss also für den Druckbereich etwas genauer hinterfragt werden. 


Wenn bei der Circular-PP-Herstellung 30 % durch Ihre Produktionsabfälle abgedeckt werden, dann fehlen ja noch 70 %?

Daniel Linzmayr: 
So ist es. Diese 70 % werden von uns mit Füllstoffen und externen Abfallquellen ergänzt. Auch bei diesen Abfällen wird unser Upcycling-Verfahren eingesetzt. Die notwendigen Materialströme sind bereits erschlossen. Die Nachfrage an Recyclingware ist stark gewachsen. Das Angebot ist extrem rar, weshalb die Preise jetzt schon über denen der Neuware liegen. Man muss also realistisch bleiben. Vermutlich wird es auch in der Zukunft nicht ganz ohne Neuware gehen. 

Ab wann steht Circular PP für Ihre Kunden zur Verfügung?

Kurt Hauser:
Die industrielle Fertigung wird Ende 2020 voll anlaufen. Das heißt, für die Pflanzensaison 2021 steht Circular PP dann in größeren Mengen zur Verfügung. Bis dahin sind nur begrenzte Mengen verfügbar. Eine gewisse Vor­order unserer Kunden wird für Planungszwecke unumgänglich sein. 

Was empfehlen Sie Ihren Kunden, bis Circular ­PP in vollem Umfang zur Verfügung steht?

Kurt Hauser: 
Einige Mengen werden schon 2020 zur Verfügung stehen. Hier reden wir ganz offen mit unseren Kunden. Wir möchten nichts versprechen, was wir nicht halten können. Wichtig ist, dass man jetzt auf keine falschen Alternativen setzt. Lieber noch abwarten und dann Nägel mit Köpfen machen. Es gibt natürlich jetzt schon gewisse Recyclingmaterialien, oder für Stab- und Hängeetiketten unser Paperlabel. 


Wie kann der Endkunde über die Vorteile von Circular PP informiert werden?

Kurt Hauser: 
Genau zu diesem Zweck gibt es das Gütezeichen von Circular-Print®. Es kann auf den entsprechenden Etiketten mit angedruckt werden. Die Endkunden können sich auch auf ­­­­www.circular-print.eu ganz genaue, unabhängige ­Informationen holen. Wir empfehlen auch Informationstafeln am POS. Gerne stellen wir unseren Kunden umfassende Daten und Fakten zur Verfügung. Wir können auch ein Informationsvideo anbieten, das auf Wunsch personalisiert werden kann. Es gibt also einige Möglichkeiten, wie man die Endkunden richtig informieren kann. 

Was hat Renner Print Media sonst in puncto Umweltschutz zu bieten?

Kurt Hauser:
In erster Linie ist es unsere Aufgabe, für Pflanzen zu begeistern. Wir möchten die Menschen mit der Natur wieder ein Stück weit zusammenbringen. In Zeiten der Monokulturen sind blühende Gärten und Balkone unglaublich wertvoll. Das sehen wir direkt an unseren betriebseigenen Bienenvölkern. Die grüne Branche leistet also naturgemäß einen wertvollen Beitrag für die Umwelt. Doch ich möchte ein aktuelles Projekt ansprechen: unsere neue Photovoltaikanlage. Wir haben jeden Quadratmeter unserer Dachfläche mit PV-Modulen ausgestattet. Dazu musste die Hallenkonstruktion verstärkt werden. Es waren also kräftige Investitionen notwendig. Doch jetzt haben wir sozusagen unser ­eigenes Kraftwerk am Dach, das einen großen Teil ­unseres benötigten Stroms produziert. Und wir haben auch schon ein nächstes Ziel im Auge. Wir möchten zu einem CO2-neutralen Unternehmen werden. Das ist besonders durch unser Circular PP in den Bereich des Möglichen gerückt. 

Unsere Mission

Alles Leben auf unserem Planeten hängt vom Vorhandensein unserer grünen Mitgeschöpfe ab. Als Drucker, Designer,
Fotografen und Gärtner vereinen wir unsere Fähigkeiten, um für Pflanzen zu begeistern. Das führt Natur und Mensch ein
Stück weit zusammen.

Unsere Wurzeln liegen in der Buchdruckerkunst, erfunden von Johann Gutenberg. Der Boden, auf dem wir wachsen ist die
Gärtnerbranche. Das Wachstum verdanken wir unseren engagierten Mitarbeitern. Die Frucht sind begeisterte Kunden.

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